Januar 9th, 2008 von
admin
Der amerikanische Hersteller von visuellen Datenträgern Memorex hat eine DVD mit integriertem Backuptool vorgestellt. Sobald man die DVD (4,5 GB) in das Laufwerk schiebt startet die Backupsoftware “SimpleSave” und sichert je nach Ausführung verschiedene Dateien:
- Memorex SimpleSave Audio (3 Stück für 10$) sichert automatisch alle MP3s und Audiodateien
- Memorex SimpleSave Foto (5 Stück für 13$) sichert automatisch alle Bilddateien
Vorausgewählt sind die Dateien des angemeldeten Benutzers, bzw. dessen “Eigene Dateien” Ordner. Außerdem können weitere Dateien gesichert werden, man ist also nicht auf die automatische Erkennung beschränkt. Die Datenträger sollen allerdings erst im März erscheinen und das auch nur in den USA.
Der amerikanische Markt wird also zunehmend für Backups von Heimanwendern sensibilisiert, da ist es nur eine Frage der Zeit bis auch der europäische und speziell der deutsche Markt vorbereitet wird. Bisher interessiert sich ja hierzulande kaum jemand für private Datensicherung… Schade eigentlich, da durch die große Verbreitung von Digitalkameras, digitaler Musik und Videos der Bedarf vorhanden ist.
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Januar 7th, 2008 von
admin
Letzte Woche habe ich erst darüber geschrieben, ob externe Festplatten als Backupmedium geeignet sind oder nicht und einige Ratschläge gegeben. Gestern durfte ich dann live miterleben, was passiert wenn man sich nicht daran hält.
Ein guter Freund war mit seiner Frau und seinen beiden 2jährigen Töchtern zu Besuch. Mit im Gepäck war seine externe 250 GB Maxtor Festplatte, um Fotos und Videos eines Familienfestes aus dem letzten Jahr die ich bei mir auf dem Rechner gespeichert habe mit nach Hause nehmen zu können.
Kindererfahrene Leser oder besonders kreative können sich jetzt schon ausdenken was kommen musste…
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Januar 4th, 2008 von
admin
USB-Sticks wurden von Beginn an dazu vorgesehen Daten zu tauschen, etwa vom Arbeitsplatzrechner zum Privat-PC. USB-Sticks sind sehr günstige Datenträger, der Flashspeicher ist allerdings nicht dazu gedacht Daten über einen längeren Zeitraum zu speichern. Einige namhafte Hersteller geben zwar eine Data Retention von 10 Jahren an, eine groß angelegte Studie zur fehlerlosen Datenhaltung auf USB-Sticks gibt es noch nicht. Das liegt auch daran, dass USB-Sticks erst in den letzten Jahren auf den Markt kamen und erst seit kurzer Zeit ausreichend Speicherkapazität mit sich bringen um sie als Backup Medium in Betracht ziehen zu können.
Das macht USB-Sticks schonmal eher bedenklich, zu mindest zur Langzeitarchivierung. Doch bei den Speichersticks kommen noch ganz andere Probleme dazu: Sie sind klein. Und zwar so klein, dass sie gerne mit auf Reisen genommen werden - in der Hosentasche, in der Hemdtasche oder sogar als Schlüsselanhänger. Zwar sind die meisten Sticks auch sehr robust gegenüber Erschütterungen, aber einen Schleudergang in der Waschmaschine halten auch die hochwertigsten Sticks nicht aus. Daher sollte man sich sehr gut überlegen, ob man seinen Stick mit auf Reisen nimmt. Die kleine Bauweise trägt auch noch häufig dazu bei, dass USB-Sticks einfach verloren werden - oder geklaut.
Ich empfehle niemanden USB-Sticks alleine als Backupmedium einzusetzen. Wenn, dann nur in Verbindung mit einem anderen Backup Medium.
Gerade via Golem auf SammelSchrott gelesen:
Die Nachteile daran das die Hardware dabei irgendwie immer kleiner wird und mehr Leistung mit sich bringt scheint niemand zu bedenken. Was beispielsweise bringt mir eine 10 TB Festplatte mehr als vier 2,5 TB Festplatten […] ? Genau, bei einem Defekt gerne mal den bis zu vierfachen Datenverlust.
…wahre Worte!
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Januar 3rd, 2008 von
admin
SanDisk will auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas einen 4 GB USB-Stick mit integrierter Onlinebackup Software vorstellen. Sobald man den USB Stick in einen Windows (2000, XP oder Vista) PC einsteckt und Daten darauf ablegt, werden diese ins Internet übertragen. Dazu muss man sich vorab registrieren, das erste halbe Jahr Onlinespeicher ist kostenlos - anschließend werden rund 30 US-Dollar jährlich fällig.
Cruzer Titanium Plus
heißt der kleine Datenzwerg. Die Online-Datensicherung übernimmt das Startup BeInSync, abgelegt werden die Daten auf Amazon’s Server mittels S3 (Simple Storage Service) Webservice. Im Blog des Unternehmens findet man noch keine Hinweise darauf, das ist allerdings nicht besonders verwunderlich - der letzte Eintrag ist über ein Jahr alt.
Online Datensicherung für die Massen
So eine massentaugliche Online-Datensicherungslösung habe ich bisher nicht gekannt, SanDisk ist der führende Hersteller von Speicherkarten und erreicht viele Heimanwender. Dass SanDisk im Online-Backup Markt einsteigt, bedeutet wohl dass Sie dort Potentiale sehen. Ob das nun an dem gesteigerten Datensicherheitsbewusstsein der PC Benutzer oder den gestiegenen Bandbreiten in den letzten Jahren liegt - keine Ahnung. Auf jeden Fall eine sehr interessante Idee!
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Januar 2nd, 2008 von
admin
Vor 3 Tage habe ich über die Vor- und Nachteile von externen Festplatten geschrieben und nun fällt mir ein Artikel auf Golem in die Hände, welcher eine neue Technologie des Festplattenherstellers Iomega vorstellt:
Never Down heißt das Softwarepaket, das für Windows XP und Vista erhältlich ist und mit allen externen SATA Festplatten des Herstellers ausgeliefert wird. Never Down erzeugt ein komplettes Image der Systempartition, das sofort bootfähig ist. D.h.: Crasht die Systempartition eines PCs, kann sofort mit der externen Festplatte weitergearbeitet werden.
Die Backups werden dabei manuell oder zeitgesteuert erstellt, nicht automatisch im Hintergrund (wie bei Apple’s TimeMachine). Dazu benutzt die Software Microsofts Schattenkopie Service, welcher von geöffneten Dateien inkrementelle Backups erstellt.
Die Festplatte gibt es mit 500 - 1500 GB Speicherkapazität, erfordert zwingend eine eSATA Schnittstelle (kein USB 2.0, kein Firewire) - ansonsten ist Never Down nicht lauffähig.
Ich halte die Festplatte für eine sehr gute Idee. Durch Never Down wird dem Heimanwender eine einfache Lösung für seine Datensicherungen zur Verfügung gestellt. Dadurch, dass im Schadensfall sofort von der Sicherung gebootet werden kann, wird selbst die Datenwiederherstellung um Kinderspiel.
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Januar 2nd, 2008 von
admin
Ich bin gerade zufällig über einen Artikel von Helmut Hirner drüben bei Helmeloh’s NotizBlog gestoßen. Darin wird erklärt, wie man unter Debian mittels Konsole ein Backup (von entfernten Rechnern, z.B. Webservern) automatisch erstellen kann.
Helmut erklärt lediglich das Kopieren der Daten auf eine weitere gemountete Festplatte, empfiehlt aber selbst die Übertragung mittels SCP auf den Heimrechner und ein dortiges Backup auf DVD.
Grundsätzlich ist die Sicherung von Daten auf eine weitere Festplatte natürlich nie verkehrt, doch darauf alleine sollte man sich nie verlassen! Die Übertragung mittels SCP ist sicher und ist auf jeden Fall empfehlenswert. Lediglich der Aufwand steigt natürlich, wenn die Daten anschließend nochmals manuell auf ein weiteren Backupmedium gesichert werden müssen.
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